​Gerade Mütter sollten einen Job haben, der ihnen Spaß macht.
4 Gründe, warum das so wichtig ist

​Warum ist es eigentlich so elementar, einen Job zu haben, der Spaß macht?
Weil ein Job, den wir blöd​ finden,​ unglücklich macht.

Für diejenigen, die jetzt die Hand heben und sagen: hey, mein Job, der ist mir gar nicht so wichtig, der ist halt fürs Geld verdienen da, ich hab den Spaß dann in der Freizeit.
Da sage ich: Jetzt stell’ dir mal vor, wie dein Leben wäre, wenn du nicht nur in der Freizeit Spaß hättest, sondern zusätzlich in den vielen Stunden, die du tagtäglich auf der Arbeit verbringst?

Besser, oder?

Mütter sind da in einer speziellen Situation. Mit ihren knappen Zeitressourcen, dem Energiehaushalt der immer kurz davor steht zu kippen, der Verantwortung für ihre Kinder, dem Familienmanagement mit Verpflichtungen und Terminen, und und und.
Der Bereich, der durch den Job und damit das Wohlbefinden der Mama beeinflusst wird, ist größer und teilweise sogar relevanter, gerade weil sie nicht nur für sich selbst verantwortlich sind, sondern auch für ihre Familie.

Das klingt alles etwas verwirrend? Ich habe es hier für dich aufgeschlüsselt, und die wichtigsten Gründe aufgeschrieben, warum du als Mutter einen Job haben solltest, der dir Spaß macht.

Eins noch vorab: Hier geht es nicht um die Frage, ob eine Mama arbeiten sollte oder nicht. Es geht um die Tatsache, dass diejenigen, die neben dem Familienleben zusätzlich arbeiten gehen, am besten dafür sorgen, dass es ihnen damit gut geht.

Hier sind meine 4 Gründe dafür, warum Müttern Freude an der Arbeit haben sollten:

​1. Mütter haben keinen Feierabend

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Wenn Kinder kommen, verlieren Mütter zwei Dinge: Ausreichend Zeit und… ihren Feierabend. Nicht im wahrsten Sinne des Wortes. Aber mit Kindern wird ein Großteil der 24 Stunden fremdbestimmt und es ist immer so viel zu tun, dass man ständig das Gefühl hat, keine Zeit zu haben.
Selbst wenn die Kinder irgendwann im Bett sind, haben Mamas noch keinen Feierabend. Zumindest nicht so wie früher, als man von der Arbeit heim gekommen ist und tun und lassen konnte was man wollte. 
Die Zeit ist rar und die Möglichkeit, am Tag selbstbestimmt Dinge zu tun, die Spaß machen und entspannen, selten. Du solltest innerhalb der Zeitfenster, die du selbst beeinflussen kannst nur das tun, was dir auch wirklich gut tut und schön für dich ist.



​2. Mütter haben eine wichtige Vorbildfunktion für ihre Kinder

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Kinder lernen zu großen Teilen und hauptsächlich am Vorbild. Sie orientieren sich mit dem, was sie tun, an ihrer Umgebung. Alleine schon mit dem Wissen tragen Mütter (Väter auch, aber hier geht es konkret um Mamas) eine große Verantwortung mit ihrem eigenen Verhalten und Handeln.
Das bezieht sich nicht nur auf erzieherische Themen, sondern allgemein auf die Frage:
Was möchte ich meinen Kindern weiter geben? Welche Haltungen und Einstellungen, welche Überzeugungen und Verhaltensmuster? 
Die Möglichkeit, das eigene Leben zu beeinflussen und zu gestalten, das müssen wir Mütter unseren Kindern unbedingt vorleben. Damit geben wir ihnen unendlich wichtige Werkzeuge an die Hand, damit sie sich zu glücklichen Erwachsenen entwickeln und ebenfalls „ihres eigenen Glückes Schmied“ werden können.
Zu diesem Thema gibt es übrigens auch allerhand Forschungsergebnisse, die konkret zeigen: Wenn Kinder sehen, wie erfüllend der Beruf für die Eltern ist, wächst auch ihr Verlangen, es ihnen gleich zu tun. 


​​3. Glückliche Mama heißt glückliche Kinder und glückliche Partnerschaft


Wenn ich eines in meinem bisherigen Mamasein gelernt habe, dann ist es Folgendes: Wenn ich selbst zufrieden, glücklich und ausgeglichen bin, kann ich eine bessere Mutter sein.
 Es geht nicht darum, dass ich meine Kinder dann mehr oder weniger liebe.
 Aber wenn es mir selbst gut geht, dann bin ich eine Mama, die weniger motzt, die den Kindern auf Augenhöhe begegnet, die schwierige Situationen aushalten kann und die auch geduldig mit den Höhen, Tiefen und Herausforderungen der Elternschaft umgehen kann.
 Zufrieden, glücklich und ausgeglichen bin ich aber nur, wenn ich auch Spaß an meiner Arbeit habe, denn sie nimmt einen großen Teil meiner Zeit ein. 
Klar, ein schöner Job ist kein Garant fürs Glücklichsein. Aber im Umkehrschluss ist die Wahrscheinlichkeit hoch, mit einem blöden Job ein schwaches Nervenkostüm zu haben, schlechter gelaunt zu sein, ungeduldiger zu sein, usw. 
Darüber hinaus lässt sich das genau so auch auf die Partnerschaft übertragen. Vielleicht kennst du das: wer kriegt deine schlechte Laune am ehesten zu spüren…? Bei mir ist es mein Mann. Und wie toll ist es, wenn aus einem blöden Job mit schlechte-Laune-Faktor ein schöner Job mit gute-Laune-Faktor wird?


​4. Energiegeber anstatt Energiefresser

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Gerade für Mütter, die „funktionieren“ und fit bleiben wollen, weil sie die meisten Fäden zu Hause in der Hand halten, ist es so wichtig, achtsam mit ihrem Energiehaushalt umzugehen.
Ein Job, der eher negativ bewertet wird, ist ein Energiefresser. Ein positiver Job ist ein Energiegeber, so einfach ist das. 
Wir wissen heute aus der Glücks- und Burnout-Forschung, dass es nicht pauschal so ist, dass wir auf dem Sofa entspannen und auf der Arbeit gestresst sind. Der Energiehaushalt entwickelt sich viel komplexer. ​Ausreichend Erholungszeit ist wichtig, aber im Endeffekt kommt es darauf an, wie wir das, was wir tun, einstufen. Kurz gesagt: finden wir das was wir machen schön, gibt uns das Energie. Finden wir es nicht schön, nimmt es uns Energie. 
Einen energiefressenden Job kann niemand gebrauchen. Mütter erst recht nicht, denn wenn Mamas ausfallen, steht meist ein ziemlich hoher organisatorischer Aufwand an, um den Familienladen trotzdem am Laufen zu halten.



Ich weiß, es ist leichter gesagt als getan einen Job zu finden, der erfüllend und schön ist. 

Dazu möchte ich dir zwei Dinge mit auf den Weg geben:

​1) Das stimmt!

Aber es lohnt sich. Es ist dein Leben, deine Zeit. Möchtest du dich dafür entscheiden deine Zeit zu genießen und Verantwortung zu übernehmen und mitzugestalten? Fang’ heute noch an, jeder Tag ist ein Geschenk und es liegt in unserer Verantwortung, was draus zu machen.

​2) ​Es geht nicht immer darum, eine 180°-Wendung zu vollziehen

 Ich verstehe das zu gut, dass du nicht einfach kündigen kannst oder alles hinschmeißen möchtest. Das musst du vielleicht auch gar nicht. Schau’ dir an, wo du stehst und wohin du möchtest. Vielleicht gibt es auch ein paar kleine Stellschrauben, an denen du drehen kannst, damit dir dein Job (wieder) mehr Spaß macht? Oder, du machst es wie ich: du entscheidest, dass sich etwas verändern musst. Und arbeitest einen Schritt-für-Schritt-Plan aus, wie du an dein neuen Ziel kommst.
Hauptsache ist, und das ist das allerwichtigste, dass es dir gut geht und du dich wohl fühlst. Um nichts anderes geht es. 



Ich freue mich über deine Ideen und Kommentare zu diesem Thema.

Lass’ mich unbedingt wissen, wie es dir in deinem Job geht und welche Auswirkungen das für dich hat.

 
Alles Liebe 

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